Praxis für Hundephysiotherapie


Die Hundekrankengymnastik – oder auch Hundephysiotherapie – ist mittlerweile in Deutschland eine anerkannte Behandlungsmethode geworden.
Länger bekannt und etabliert ist sie schon seit vielen Jahren in den Niederlanden, USA und Großbrittannien.

Die Krankengymnastik setzt sich zusammen aus dem großen Gebiet der Bewegungstherapie – Kräftigung und Mobilisation, der Elektrotherapie, der Hydrotherapie (Wärme/Kälte) und verschiedenen Massagetechniken.

Die therapeutischen Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Sie sind in manuelle Techniken und Gerätetherapien unterteilt.
Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick zu den Behandlungsformen der Hundekrankengymnastik. Diese Therapien können alle bei mir in der Praxis durchgeführt werden.

Massage zur Schmerzlinderung und Entspannung
Lymphdrainage bei Ödemen und zur Schmerzlinderung
Reflexzonentherapie
isometrische Spannungsübungen zum Muskelaufbau
Manuelle Therapie zur Schmerzlinderung und zum Erhalt und Wiedererlangen der Gelenkbeweglichkeit
Behandlung auf neurophysiologischen Grundlagen bei Lähmungen
Elektrotherapie/Reizstromtherapie zur Schmerzlinderung und Nervenreizung
Magnetfeldtherapie zur Schmerzlinderung
Therapeutischer Ultraschall bei Gelenkserkrankungen
Moxibustion (Akupunktur durch Hitzeentwicklung)
Bürsten- und Igelballmassage zur Schmerzlinderung, Entspannung und auch zur Nervenreizung
Wärmeanwendungen zur Schmerzlinderung und Entspannung
Kälteanwendungen zur Schmerzlinderung und bei Entzündungen
Unterwassermassage zur Schmerlinderung und Entspannung.
Stangerbad zur Nervenreizung bei gelähmten Hunden
Bewegungsbad zum Muskelaufbau.
Gerätetherapie (Schaukelbrett, Trampolin, Laufband, Therapiekreisel, Übungsparcours, Therapiematte, etc.) zum Muskelaufbau und zur Schulung von Koordination und Gleichgewicht.
Wickeltherapie (kneipp`sche Behandlungen)

 

Einsatzgebiete der Hundekrankengymnastik


Der Hauptschwerpunkt der Therapie ist die Schmerzlinderung. Die Schmerzlinderung bzw. die Schmerzfreiheit ist für unseren Vierbeiner ein unheimlich wichtiges Kriterium in Bezug auf die Lebensqualität.
Es kann aber sein, das die hundekrankengymnastische Therapie dahingehend nicht ausreichend ist. In diesem Fall sollte der Hundebesitzer zusätzlich eine schulmedizinische Schmerztherapie durchführen. In der Veterinärmedizin gibt es viele verschiedene Präparate, die bei Ihrem Hund eingesetzt werden können. Hier können auch bekannte Nebenwirkungen etwas in den Hintergrund gestellt werden.
Weiterhin sind der Muskelaufbau, der Erhalt und das Wiedererlangen der Gelenkbeweglichkeit und das Bewusstmachen von Bewegung, Schwerpunkte der Therapie.
Auch kann eine gute Vorarbeit für Operationen geleistet werden und auch zur Heilungsförderung und Rehabilitation ist die Krankengymnastik sehr gut einsetzbar.


Überblick: Anwendungsbereiche der Hundekrankengymnastik


Skeletterkrankungen (wie z.B. Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogenerkrankungen, Wirbelsäulenerkrankungen)
degenerative Erkrankungen/Verschleißerkrankungen (Arthrose)
ältere und alte Hunde mit altersentsprechenden Gebrechen
Nervenerkrankungen/Lähmungen (z.B. Bandscheibenvorfall)
vor Operationen (z.B. Patellaluxation-Herausspringen der Kniescheibe)
nach Operationen (z.B. Kreuzbandriss) zur Rehabilitation, Schmerzlinderung, Muskelaufbau und zur allgemeinen Wiederherstellung.
Muskelerkrankungen (z.B. Hartspann)
Ödeme
Wundheilungsstörungen
therapeutisches Muskelaufbautraining von Sport-, Dienst- und Gebrauchshunden
Wellness in Form von klassischer Massage und anderen entspannenden Techniken


Ausschließlich äußere, manuelle Anwendungen werden durchgeführt.
Der Hundekrankengymnast verabreicht keine Medikamente oder durchbricht die Hautoberfläche durch z.B. Spritzen.

Grundsätzlich ist die Krankengymnastik bei allen Erkrankungen der Knochen, Nerven und Muskeln einsetzbar und erfolgsversprechend.


Ablauf der Therapie/Kosten:


Nach einer tierärztlichen Diagnose und einem ausführlichem Erstgespräch (Befundaufnahme) wird ein Behandlungsplan erstellt. Die Gestaltung der Therapie ist dann abhängig von der Erkrankung des Hundes, den Beschwerden, dem körperlichen Zustand und des Alters. Mit der Durchführung der bestmöglichen Therapie, erwarten wir - im Sinne des Hundes - ein optimales Ergebnis.

Das Erstgespräch (Dauer ca. 60 Minuten) dient der Aufnahme eines hundephysiotherapeutischen Befundes. Die Kosten betragen hierfür Euro 30,00.

Eine einzelne Therapieeinheit dauert 30 Minuten und kostet Euro 20,00 für eine Trockentherapie und Euro 25,00 für eine Wassertherapie.

Der Behandlungsumfang sollte zwischen 6 und 10 Behandlungseinheiten liegen. Denn nur durch eine mehrmalige Therapie ist ein gutes Behandlungsergebnis zu erwarten.


Termine nur nach telefonischer Absprache.

Praxis 32278 Kirchlengern: Tel. 05 22 3-18 02 18
Praxis 32051 Herford: Tel. 05 22 3 - 789 33 20